19.03.2026 – 02.07.2026
Stabsstelle: Fortbildung „hinschauen - helfen - handeln“ 2026
Die Stabsstelle Prävention bietet die Schulung „hinschauen - helfen - handeln“ für Multiplikator*innen an. Zielgruppe sind Präventionsfachkräfte aus Kirche und Diakonie. Die Fortbildung umfasst zwei Blockveranstaltungen im März und Juli.
Fortbildungsangebot: Multiplikator*in für „hinschauen - helfen - handeln“ 2026
Das Fortbildungsformat „hinschauen - helfen - handeln“ wurde von der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) und der Diakonie Deutschland entwickelt. Das Ziel der Fortbildung ist, dass teilnehmende Fachkräfte mit dem Zertifikat selbst Fortbildungen auf Basis der Konzeptes „hinschauen - helfen - handeln“ durchführen können, um professionell Menschen in unterschiedlichen kirchlichen Kontexten für sexualisierte Gewalt und ihre Prävention zu sensibilisieren.
Zeit und Ort
- Zwei Blockveranstaltungen
19. - 20. März und 01. - 02. Juli 2026
Tag 1 jeweils 10 bis 17 Uhr
Tag 2 jeweils 9 bis 16 Uhr - Stabsstelle Prävention, Holstenkamp 1, Hamburg-Eimsbüttel
- Für Verpflegung tagsüber ist gesorgt. Das mögliche gemeinsame Abendessen muss selbst bezahlt werden.
Kosten
- Die Fortbildung ist für Teilnehmende aus diakonischen und landeskirchlichen Einrichtungen der Nordkirche kostenfrei. Reise- und Übernachtungskosten müssen vom Arbeitgeber getragen werden.
- Interessierte aus den diakonischen Werken bitten wir, entsprechende Angebote der Diakonie zu nutzen. (z.B. hier bei der Diakonie Hamburg). Wir verweisen ggf. weiter.
- Mögliche Hotels in der Umgebung:
ibis budget Hamburg Altona (einfach, günstig)
Hotel Motel One Hamburg-Altona (komfortabel)
Voraussetzungen
- Für das Zertifikat müssen beide Termine besucht werden. Sie bauen aufeinander auf.
- Die Veranstaltung ist offen für Fachkräfte der Prävention, die Fortbildungen anbieten.
- Idealerweise haben Sie die Basis-Schulung von „hinschauen - helfen - handeln“, die Basisfortbildung sexualisierte Gewalt der Nordkirche oder eine andere Basissensibilisierung für den Umgang mit sexualisierter Gewalt durchlaufen.
- Die Teilnahme befähigt und berechtigt, Fortbildungen nach dem Konzept „hinschauen - helfen - handeln“ mit dem Schulungsmaterial in Kirche und Diakonie durchzuführen.
- Die Fortbildung befähigt nicht zur Qualifizierung von Multiplikator*innen. Dafür bedarf es weiterer Voraussetzungen.
Referent*innen
- Marcel Limburg, Präventionsbeauftragter des Diakonischen Werkes Hamburg
- Lena Wiele
Anmeldung
Die Anmeldung erfolgt ausschließlich hier.
Melden Sie sich bei Rückfragen gerne bei: annika.broecker(at)praevention.nordkirche.de
Weitere Informationen
Hintergrund zu Inhalt und Voraussetzungen für die Teilnahme finden Sie hier.
Siehe auch www.hinschauen-helfen-handeln.de
„Um Kinder und Jugendliche bestmöglich vor sexualisierter Gewalt zu schützen, benötigen Erwachsene Wissen über die vielfältigen Aspekte, die dieses Thema in sich trägt – begonnen bei einer Begriffsbestimmung, über Strategien der Täter und Täterinnen bis hin zu Risikofaktoren, die sexualisierte Gewalt begünstigen.
Erwachsene müssen wissen, wie sie Gefahren ermitteln können (Stichwort Risikoanalyse), sie müssen wissen, was sie tun können, um Kinder und Jugendliche zu schützen (Stichwort Schutzkonzept), und sie müssen wissen, wie sie sich zu verhalten haben, wenn eine Vermutung oder ein Verdacht auf sexualisierte Gewalt im Raum steht (Stichwort Interventionsplan).
Um haupt- und ehrenamtlich Mitarbeitenden in evangelischen Gemeinden, Einrichtungen und Institutionen dieses Wissen zu vermitteln, wurde die Initiative „hinschauen – helfen – handeln“ ins Leben gerufen, deren Fokus auf der EKD-weiten Durchführung von Schulungen aller haupt- und ehrenamtlich Mitarbeitenden liegt.“
Quelle
hinschauen – helfen – handeln. Eine Initiative der evangelischen Landeskirchen und der Diakonie gegen sexualisierte Gewalt: Übersicht der Schulungsmaterialien für die Präventionsarbeit.