23.02.2026

Diakonie Deutschland: Fachkräfte-Workshop „Ehrenamt schützt mit“ am 23. Februar 2026

Die Diakonie Deutschland lädt ein zu digitalen Workshops für Mitarbeitende im Bereich Schutz vor sexualisierter Gewalt. Am 23. Februar 2026 findet ein Workshop statt, der fragt, wie Schutzkonzepte auch im Ehrenamt gut verankert und gelebt werden können.

Workshop für Mitarbeitende: Ehrenamt schützt mit” am 23. Februar 2026 

Die Diakonie Deutschland läst herzlich zu digitalen Workshops im Jahr 2026 ein. Diese sind geeignet für Mitarbeitende in Kirche und Diakonie mit Interesse zum Schutz vor Sexualisierter Gewalt.

  • Am Montag, den 23. Februar von 15:00 – 17:00 Uhr leitet der Systemischer Organisationsentwickler und Sozialpädagoge Andreas Nitsche den Workshop:
    „Ehrenamt schützt mit – sexualisierte Gewalt erkennen, sensibel handeln, gemeinsam Schutz gestalten“

Zum Inhalt

Freiwillig Engagierte leisten unverzichtbare Beiträge in kirchlich-diakonischen Kontexten, etwa in Besuchsdiensten, Betreuungsvereinen, ambulanter Beratung oder Alltagsbegleitung. Gleichzeitig stellen diese Arbeitsfelder besondere Anforderungen an eine wirksame Prävention und Schutzkonzeptentwicklung im Kontext sexualisierter Gewalt. Der Workshop richtet den Blick auf spezifische Spannungsfelder: Wie können Schutzkonzepte im Ehrenamt verankert werden? Welche besonderen Risiken bestehen und welche Potenziale eröffnen sich durch eine stärkere Beteiligung freiwillig Engagierter?

Im Mittelpunkt stehen die Bedingungen, unter denen Schutzkonzepte im Ehrenamt nicht nur implementiert, sondern auch gelebt werden können – alltagsnah, beteiligungsorientiert und nachhaltig. Gemeinsam mit den Teilnehmenden wird herausgearbeitet, wie Risiko- und Schutzfaktoren im freiwilligen Engagement eingeschätzt und reflektiert werden können und wie Synergien zwischen Haupt- und Ehrenamt gestärkt werden. Der Workshop verbindet fachlichen Input mit Reflexionsphasen und moderiertem Austausch. Im kollegialen Dialog werden auch die Rolle von Netzwerken, institutionellen Rahmenbedingungen (z. B. Bundesrahmenhandbuch) sowie Gelingensbedingungen für eine gewaltsensible Kultur im Ehrenamt thematisiert.

Der Referent 

Andreas Nitsche ist Systemischer Organisationsentwickler (DGSF), Sozialpädagoge B.A. und gelernter Heilerziehungspfleger. Zudem ist er Systemischer Coach & Supervisor (i.A. DGSF). Derzeit leitet er das Sachgebiet Bildung und Qualifizierung beim DRK-Kreisverband Steinfurt e.V. und ist Inhaber von trinnovation – Organisationsentwicklung im Sozialwesen. 

Anmeldung

Informationen zu allen Workshops und zur Anmeldung erhalten Sie hier